Aktuelle Berichte
über Ludwig Feuerbach
und Aktivitäten
der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft






Bericht vom Tagesseminar der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft am 27.10.2018 in Nürnberg


Helmut Fink, Prof. Dr. Voland, Dr. Claudia Dalla Rosa Soares, Ulrike Ackermann-Hajek, Dr. Frank Schulze, Prof. Dr. Bernd Schmidt

Das diesjährige Tagesseminar der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft stand weitgehend unter dem Schwerpunkt "Religionskritik" – was war Feuerbach Ansatz, was hat sich bewahrheitet und gilt heute noch – oder immer noch nicht?

Nach Klärung der organisatorischen Fragen und einer Programmumstellung des ersten Teils begann Prof. Dr. Eckart Voland aus Gießen mit "Ein evolutionär anthropologischer Blick auf Feuerbachs Religionskritik". Der Referent ging von der Frage aus, warum Gläubigkeit so hoch im Kurs stehe, trotz aller materiellen und immateriellen Kosten für die Menschen. Um die transkulturelle Universalie "Religion" unter evolutionären Gesichtspunkten beleuchten zu können, wurde nach der Unterscheidung von Religiosität, Gläubigkeit und Religion festgestellt, dass "Religiosität" als mentale Fähigkeit Gegenstand der Naturgeschichte sei – und damit der Gegenstand des Vortrags.
Als ersten Zusammenhang stellte Dr. Voland den von Kognition und Religiosität mit Hilfe evolutionspsychologischer Untersuchungsergebnisse aus den letzten 20 Jahren her. Deren Ergebnisse weisen darauf hin, dass Kinder "intuitive Theisten" seien, die erst konsequent dualistisch und teleologisch final denken, später immer einen Handelnden zu den Ereignissen suchen. Das führt zum "kognitiven Imperativ" – nicht nur bei Kindern: Die Menschen müssen Generalisieren, Rationalisieren, Konfabulieren, um aufgetretene Unsicherheiten oder Lücken in ihrem Weltbild zu schließen ("jump to closure"). Die Projektionsthese Feuerbachs wird gestützt durch die moderne Evolutionspsychologie.
Außer der Projektion bringt Feuerbach auch die Idee in den Diskurs ein, dass Religiosität eine Strategie sei, durchs Leben zu kommen. So wurde hier untersucht, ob und wie sich Spiritualität und Frömmigkeit für den Einzelnen positiv im Leben auswirken. Außer auf die körperlichen Auswirkungen mentaler Zustände wie Meditation, Hypnose, Trance oder Ekstase, z.B. für die Schmerzregulation, wurden auch für die psychische Stabilisierungsfunktion von Gläubigkeit einige Beispiele gebracht. Abgeschlossen wuirde mit dem Feuerbach-Zitat: "Gäbe es keine Not, so gäbe es keine Götter."
Ein weiterer Nutzen der Religiosität wurde in Bezug auf die soziale Bindung und die personale Identität erarbeitet, mit dem Schwerpunkt der Wirkung "sozialer Kitt" nach innen, Abgrenzung nach außen. Als dieser Kitt können Mythen gemeinschaftsstiftend wirken, als gemeinsame Erinnerung und gemeinsames "Wissen", ebenso wie Rituale. Die große Bedeutung der Religionen bei der Stiftung von Ritualen wurde am Beispiel "Krieg" – als notwendige Betonung der Gruppeninteressen gegenüber dem Individualismus - gezeigt. Außerdem gäbe eine religiöse Einbettung der Ereignisse immer Sicherheit: Die Religion des Siegers wird zum Schwert, die des Verlierers zum Schild.
Das Stichwort "Ehrliche Signale" wurde im Zusammenhang mit der "Tüchtigkeit" von Lebewesen erklärt und ihren Möglichkeiten, z.B. für die Partnerwahl, mit ihren Stärken groß rauszukommen. Die dabei entscheidenden Merkmale sind jeweils solche, die nicht gefälscht werden können – also "ehrliche Signale". In diesem Sinn ist gelebte Religiosität auch teuer, aber wirkungsvoll. Sie schafft Kooperation, verkleinert das Schwarzfahrerproblem und verpflichtet auf eine gemeinschaftliche Moral – das ergibt nach außen oder für Partner Wirkungen der Verlässlichkeit und Sicherheit.
Mit dem Zusammenhang Moral und Religiosität befasst sich der letzte Punkt in Dr. Volands Vortrag. Problemstellung: Wer bestraft Nicht-Sanktionierer von Schwarzfahrern? Als wirkungsvoll habe sich die Einführung des "Auges Gottes" erwiesen. Dieser Effekt eines symbolischen Beobachtetwerdens würde durch verschiedene psychologische Experimente belegt. So entständen in religiösen Gemeinschaften Vorteile in der Langzeitkooperation.
Diese Kosten und der Nutzen der Religiosität wurden in einer letzten Tabelle zusammengefasst und erläutert, mit dem Fazit, dass Religiosität nur im Bereich Kognition keine besondere Wirkung erziele, da Religiosität und Wissenschaft zwei verschiedene kognitive Systeme seien. In allen anderen Bereichen ist Religiosität ein Anpassungsvorteil. Nach der abschließenden Wertung dreier Feuerbach-Zitate zur Religion kam das Fazit: Wenn Religiosität Naturgeschichte hat, dann können wir erwarten, dass Aufklärung und Wissenschaft sie niemals verdrängen können.

Die zweite Referentin war Dr. Claudia Dalla Rosa Soares aus Berlin. Ihr Thema hieß "Feuerbachs Entwicklung des Menschlichen. Anthropologische und ästhetische Aspekte im Wesen des Christentums". Ihr Ziel war es aufzuzeigen, wie bei Feuerbach aus der Kritik der Theologie eine positive Anthropologie entsteht. Außerdem war es ihr ein Anliegen, Feuerbachs eigene Philosophie zu würdigen, ihn nicht nur als Hegelkritiker oder Marx-Nietzsche-Freud-Vorläufer zu sehen, sondern seine Philosophie als eine Theorie des lebendigen Menschen ins Bewusstsein zu rücken.
Zunächst stellte sie ihre Untersuchungen zu Feuerbachs Ästhetik vor. Obwohl er eine solche explizit nicht entwickelt habe, fänden sich viele Reflexionen über Kunst und ihre Wirkung auf den Menschen in seinen Werken. So bildet die Beschäftigung mit religiöser Kunst darin einen Schwerpunkt, in der Hinsicht, dass Motive und Motivationen der Künstler wie der Rezipienten untersucht werden, mit dem Fazit: Die Kategorie der Schönheit sei die wesentliche Kategorie der Kunst. Somit seien alle Kunstwerke Selbstzweck und auch die mit religiösen Motiven sind "Menschheitsbesitz", kein Kirchenbesitz.
Der bekannte Satz Feuerbachs "Das Geheimnis der Theologie ist die Anthropologie" wird von der Referentin zum nächsten Schwerpunkt gemacht. Sie erläutert seine genaue Bedeutung und Ableitung mit vielfachen Bezügen aus Feuerbachs Werk. Auch Feuerbachs Darstellung der religiösen Entwicklung als wesentlicher Teil der kulturellen Entwicklung wird ausführlich referiert, bis hin zu dem Ergebnis, dass die "Prädikate" des christlichen Gottes "Subjekte" der Anthropologie werden müssen, Gott als Gattungsbestimmung wahrgenommen werden müsse. Der Zweck der Religion müsse das Glück der Menschen sein, sie sei die Offenbarung seiner Wünsche und Träume.
Bei der abschließenden Würdigung der drei Komponenten Kunst – Religion – Ästhetik wurden die der Religionskritik impliziten Bezüge zur Kunst nochmals anders beleuchtet: nämlich als Grundkomponenten der Philosophie der Zukunft. Zu der von Feuerbach geforderten Notwendigkeit der Wiedereinsetzung der Sinnlichkeit, der Phantasie und des "Gemüts" in der neuen Philosophie wird Feuerbachs Aussage, dass die Ästhetik die "prima philosophia" sei, in Beziehung gesetzt. Die Philosophie, entstanden aus dem Versuch, außerhalb der Religion die Frage nach dem "Woher der Welt" zu beantworten, durch Beobachtung der Natur, begann also mit der ästhetischen Anschauung, habe somit einen sinnlichen Anfang. Die Theorie beginne mit einem Blick in den Himmel. "Der Mensch ist sich selbst nur durch die Sinne gegeben. Auch das Ich ist Gegenstand der Sinne". Die "Philosophie der Zukunft" müsse dem Menschen Antworten geben auf seine existentiellen Fragen, so wie bisher die Religion, die zeitgenössische idealistische Philosophie seit Kant und Hegel sei zu vernunftbetont.


Aufmerksame Teilnehmer der Referate

Im ersten Vortrag nach der Mittagspause stellte Ulrike Ackermann-Hajek Feuerbachs Frühwerk "Abälard und Héloise – oder der Schriftsteller und der Mensch Eine Reihe humoristisch- philosophischer Aphorismen" vor. Die Referentin hatte ihren Vortrag in Anlehnung an diesen sperrigen Titel gegliedert und begann mit einer Begriffsklärung des Aphorismus. Nach einer kurzen biographischen Einordnung dieses 1834 veröffentlichten Werkes begann dessen Vorstellung unter dem Gesichtspunkt, dass Feuerbach darin die Aussichten und Ansichten eines Schriftsteller-Daseins von verschiedenen Perspektiven aus beleuchtet, und so seine eigene Entscheidungsfindung reflektiert. Zunächst wurde anhand des Vorworts Feuerbachs eigene Sicht auf den Aphorismus und den Humor, und deren Funktion vorgestellt, ehe Inhalt und Gehalt der Aphorismen dem Publikum nahe gebracht wurden. Die behandelten Themen reichten dabei von Büchern und der Wirkung von Literatur über Gesellschaftssatire und das Verhältnis von Leben und Geist oder Sinnlichkeit und Vernunft, oft gestaltet als innere Diskussionen des Schriftstellers. Dabei wurde Feuerbachs Methode in diesem Werk erläutert, den Geist als "Schriftsteller" und die Sinnlichkeit als "Menschen" zu personifizieren. Im letzten langen "Aphorismus" diskutieren die beiden personifizierten Antriebe in einem Briefwechsel ihre jeweiligen Maximen und bringen schließlich durch die Liebe, die Vereinigung, den echten Schriftsteller hervor. Das für "Liebe" gewählte Bild ist eben Héloise. Hiermit endete die Werkvorstellung. Nach einer Darstellung der Tradierung der Geschichte von Abälard und Héloise bildete die Einordnung dieses Frühwerks in Feuerbachs Gesamtentwicklung den Abschluss. Dies geschah anhand Feuerbachs eigener Einordnung, der einen Weg sah von "Gedanken über Tod und Unsterblichkeit" (1832) über "Abälard und Héloise" (1834) bis hin zur Überarbeitung der "Gedanken über Tod und Unsterblichkeit vom Standpunkt der Anthropologie" (1846), nämlich dass er das erste Werk als Philosoph, das zweite als Humorist und das dritte als Mensch geschrieben habe. Bei diesem Vortrag war also der Humorist Feuerbach kennenzulernen.

Im zweiten Vortrag des Nachmittags stellte Dr. Frank Schulze den Dichter Georg Herwegh und dessen Freundschaft mit Ludwig Feuerbach unter dem Titel "Ludwig Feuerbach und Georg Herwegh" in den Mittelpunkt.
Nachdem der Referent durch einige Grundfakten Herwegh als erfolgreichen Dichter des Vormärz, gescheiterten Revolutionär und Deserteur und Exilanten vorgestellt hatte, folgten genauere Erläuterungen dazu in einer kurzen Biographie. Dabei wurde der Bildungsweg des am 31.5.1817 in Stuttgart geborenen Georg Herweghs skizziert, seine Probleme mit Autoritäten, seine Flucht aus dem Militärdienst und sein Leben als Schriftsteller in der Schweiz. 1841 gelang ihm sein größter Erfolg, die "Gedichte eines Lebendigen", 1842 verlobte er sich mit Emma Siegmund, 1845 lernte er Ludwig Feuerbach kennen. Nach dem Scheitern seines aktiven militärischen Einsatzes für die Revolution 1848 ging er wieder in die Schweiz. Es folgten problembeladene Jahre, sowohl was die Finanzen, als auch was seine Ehe betraf. Nach einer Amnestie für ehemalige Revolutionäre kehrte er nach Baden zurück, wo er am 7.4.1875 starb. Da er eine Beisetzung in freier Erde wünschte, ließ Emma ihn in der Schweiz beisetzen.
Die Korrespondenz Georg Herweghs mit Ludwig Feuerbach begann mit einer Einladung Herweghs an Feuerbach zur Mitarbeit am "Deutschen Bote(n) aus der Schweiz". Nachdem sie sich 1845 bei einem Besuch in Heidelberg persönlich begegnet waren, entstand eine von gegenseitiger Begeisterung getragene lebenslange Freundschaft, die auch die Ehefrauen mit einschloss. Zur gegenseitigen Beeinflussung stellte Frank Schulze fest, dass Herwegh mutmaßlich schon 1835 mit der Lektüre Feuerbachs begann und 1841 in dem Aufsatz "Feuerbach und Rosenkranz" höchst positiv zu Feuerbachs Ansatz der Kirchenskepsis und der Aufwertung des diesseitigen Lebens Stellung bezog. Es sei eine lebenslange Prägung von Herweghs Welt- und Menschenbild und seines Schaffens durch Feuerbachs Philosophie nachweisbar, bis hinein in seine Gedichte. Feuerbach wurde von Herwegh nicht in seinem philosophischen Denken, aber in seiner Lebenshaltung positiv beeinflusst. So beendete die persönliche Begegnung 1845 eine Phase der umfassenden Lethargie bei Feuerbach. Dass diese Freundschaft positive Effekte für alle Beteiligten hatte, wurde nochmal im Schlusswort dargestellt. In der anschließenden Diskussion kam die Vermutung auf, dass Georg Herwegh sehr gut in die "revolutionären" Jahre von 1968 gepasst hätte, was breite Zustimmung fand – auch die des Referenten.

Den letzten Vortrag des Seminars hielt nach der Kaffeepause Prof. Dr. Bernd Schmidt aus Nürnberg unter dem Titel: "Der Kampf gegen die Religion: Ist das noch sinnvoll? Warum man heute Christ sein sollte und was Ludwig Feuerbach dazu sagen würde".
In diesem Titel steckt schon im Wesentlichen die Gliederung des Vortrags, gleich in der Vorbemerkung zugespitzt auf die Behauptung, dass unter den Verhältnissen der Gegenwart Ludwig Feuerbach um der Humanität willen selbst Christ wäre. Als ersten Schwerpunkt stellte der Referent die Frage nach dem Zweck von Weltanschauungen für den Menschen. Als bedürfnisorientiertes Wesen strebe der Mensch danach, seine leiblichen, geistigen und sinnsuchenden Bedürfnisse zu befriedigen. Deshalb müssten Weltanschauungen eine Ontologie, eine Erkenntniskritik und eine Anthropologie enthalten. Für die säkulare Weltanschauung sieht Prof. Schmidt als Ontologie einen "hypothetischer Realismus", der von einer realen Welt ausgehe und alles als aus Materie entstanden erkläre. Im "kritischen Realismus" als Erkenntniskritik werden Theorien über die reale Welt entwickelt, die dann durch Verifikation immer sicherer werden oder durch Falsifikation verworfen. Als Anthropologie gelte ein "naturalistischer Realismus", der den Menschen als ein aus der Evolution sich entwickelt habendes Naturwesen sehe, das sich durch seine Reflexionsfähigkeit grundsätzlich von anderen Lebewesen unterscheide und sich entscheiden müsse, wie es leben will, als Einzelner und als Gesellschaft, was die Ethik bedinge.
Da eine für den Menschen nützliche Weltanschauung Sinnvermittlung, Normenvermittlung und deren Verbindlichkeit sowie ein soziales Gemeinschaftsgefühl stiften müsse, sei die säkulare Weltanschauung daraufhin zu überprüfen. Nach einer eindrucksvollen Zusammenfassung der säkularen Anschauung über die Stellung des Menschen in der Welt - mit den Komponenten teilnahmsloses Universum, unbedeutender Planet, entstanden durch Zufall und nach dem Tod ein Nichts -, stellte der Referent die Nützlichkeit dieser Weltanschauung für die Lebensgestaltung normaler, durchschnittlicher Menschen in Frage. Eine Weltanschauung, die die genannten Bedürfnisse nicht befriedige, habe aber keine Chance auf Durchsetzung. Weltanschauungen, die nur auf Aufklärung und die kritische Kraft der Vernunft setzten, gingen von einem falschen Menschenbild aus und müssten in ihrer Breitenwirkung scheitern, was schon an den antiken Beispielen wie Stoa oder Epikureismus gesehen werden könne.
Deshalb empfiehlt der Referent, mit liberalen Religionsformen zusammenzuarbeiten, da diese auch die reale Welt in den Vordergrund stellten, ebenso die Würde des Menschen, und von einer weitgehenden, wissenschaftlichen Erklärbarkeit der Welt ausgingen. Nur so könne man Mitstreiter fürs "Humanum" finden. In Anwendung von Ludwig Feuerbachs Religionskritik sieht er dessen Forderung: "Ich will sie zu Menschen, zu ganzen Menschen machen!" auch als Anspruch liberaler Christen - von daher seine provokante Eingangsbehauptung.
Prof. Schmidt verwies nochmals auf das Weltethos-Projekt von Hans Küng als eine Möglichkeit sinnvoller Zusammenarbeit, ehe er zum Schluss noch Vorschläge für sinnvolle Religionskritik einbrachte, z.B. eine realistischere und differenziertere Wahrnehmung von Religionsgemeinschaften und deren verschiedenen Strömungen, oder die Beachtung der Unterscheidung zwischen Theologie und gelebter Gläubigkeit, zwischen Kirchenstrukturen und Arbeit vor Ort – und der Forderung nach Zurückhaltung dem einzelnen Menschen gegenüber, um niemandes Seelenfrieden zu stören.
In der anschließenden Diskussion wurde zunächst Prof. Schmidts These, dass Feuerbach heute liberaler Christ wäre, vehement und auch mit Textbeispielen aus dem "Wesen des Christentums" zurückgewiesen, aber auch Feuerbachs Tendenz zur Toleranz gegenüber dem Weltbild des konkreten Individuums hervorgehoben. Der zweite Schwerpunkt war die Erinnerung an die Verbrechen der Kirche oder ihrer Mitglieder, die Grausamkeiten in AT und Koran. Diese Feststellungen unterstützte der Referent und s.E. auch die moderne Theologie, aber er betonte das Sinnstiftende der Bibel und vergleichbarer Texte.

Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion von Prof. Schmidt und Prof. Voland, moderiert von Helmut Fink. Dr. Voland eröffnete sein Statement mit der Feststellung, dass Einigkeit darüber herrsche, dass Religiosität Teil der "conditio humana" sei, dass aber die Dosis das Gift mache, und die Einflussnahme der Kirchen im öffentlichen Raum zu begrenzen sei. Des Weiteren stellte er fest, dass Religionen nicht die Erfinder von Sozialität seien, sondern Moral evolutionär älter sei als Religion. Außerdem wies er darauf hin, dass liberale Theologie bald an die Existenzfrage komme, da Religion leicht "zu billig" wird, wie am Beispiel des Protestantismus zu sehen ist. Und außerdem nähmen weltweit nicht die liberalen Strömungen zu, sondern die fundamentalistischen. Nach dem Hinweis auf die Gültigkeit von Mehrheitsentscheidungen in der Demokratie und dem Zweifel daran, dass die Menschen ohne Religion "gezähmt" werden können, stellte Dr. Schmidt nochmals seine Idee des "Humanismus" als Brücke in den Raum und erläuterte nochmals, was säkularer oder liberal-religiöser Humanismus jeweils für die Menschen bedeuten, und kam zu der Frage, ob wir als Menschheit schon so weit entwickelt seien, dass wir die religiösen Eierschalen hinter den Ohren abwerfen könnten. Er bezweifelte das für das Individuum und auch für die Gesellschaften, da Religionsgemeinschaften immer zugleich gesellschaftlich wirksame Gruppen seien. Mit einer kurzen Beschreibung der wichtigsten Atheismusformen, nämlich einem kämpferischen, einem reifen und einem nostalgischen, und der Empfehlung zum reifen, weil dieser ohne Scheuklappen dem Humanismus verpflichtet sei, endete die nur in Nuancen kontroverse Diskussion.


Das Podium diskutiert

Bericht: Ulrike Ackermann-Hajek/Fotos: Helmut Fink und Helmut Walther

Lesen Sie auch den bei hpd online erschienenen Bericht!



Stadt(ver)führung in Nürnberg: "Ludwig Feuerbach und das ewige Leben"

Anlässlich Ludwig Feuerbachs Todestag am 13.9. vermittelte die Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft Eindrücke seiner letzten Jahre in Nürnberg. Dies geschah am 22. September 2018, 14:00 Uhr und 22. September 2018, 15:30 Uhr am Johannisfriedhof teils am Tor, teils am Grab Feuerbachs, wo Ulrike Ackermann-Hajek neben biografischen Informationen zu den Nürnberger Jahren des Philosophen einige Zitate Feuerbachs zum Thema "Leben vor und nach dem Tod" vorstellte.



Bericht über den Besuch von Nürnberger Denkmal-Stationen Ludwig Feuerbachs im August 2018 von Sven Grillenberger

Unser Vorstandsmitglied Ulrike Ackermann-Hajek führte den Autor dieses feuilletonistischen Berichts zu den verschiedenen Denkmälern Ludwig Feuerbachs in Nürnberg auf dem Johannisfriedhof und auf dem Rechenberg, wo einst das Wohnhaus Feuerbachs stand und sich nunmehr der Kenotaph, eine Gedenktafel und Installationen mit Zitaten aus seinen Werken befinden. Lesen Sie den Bericht auf der Seite Nordbayern online.

Die dort genannten Feuerbach-Stationen können Sie hier auf unserer Webseite mit diesem Link betrachten.


Treffen am Grab Ludwig Feuerbachs zum 214. Geburtstag am Samstag, 28. Juli 2018, 17.30 Uhr im Johannisfriedhof Nürnberg.

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Mitglieder und Freunde der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft Nürnberg e.V. trafen sich auch dieses Jahr wieder am Grab Ludwig Feuerbachs zu einer kleinen Gedenkveranstaltung. Nach der Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden Helmut Fink trug Ulrike Ackermann-Hajek den ersten Teil eines Textes zu verschiedenen "Stationen Ludwig Feuerbachs in Nürnberg" vor, der sich im Hinblick auf die Örtlichkeit Johannisfriedhof am Grab des Philosophen auf seine letzten Jahre in Nürnberg bezog; dazu passend wurden verschiedene Textstellen aus seinen Werken zu Leben – Tod – Unsterblichkeit zitiert.

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Hier können wir Ihnen sowohl
diesen Redetext
und die ausgewählten Zitate
anbieten.

Nach einer kurzen Ansprache von J. Pommerrenig endete der "offizielle Teil", anschließend bot der nahegelegene Hesperidengarten Gelegenheit zu Abkühlung und munterem Gespräch.

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Bericht und Fotos: H. Walther



Bericht vom Tagesseminar der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft
am 28.10.2017 in Nürnberg

Auch heuer wurde die Tradition der LFG fortgesetzt und am letzten Oktobersamstag ein Tagesseminar zu Themen mit Bezug auf Ludwig Feuerbach im Nachbarschaftshaus Gostenhof abgehalten. Die Teilnehmer im vollbesetzten Seminarraum erwarteten vielfältige und interessante Einblicke in Leben, Werk und Wirkung Ludwig Feuerbachs.

Der neue Vorsitzende der LFG, Helmut Fink, begrüßte die Teilnehmer, stellte die neue Vorstandschaft vor und hatte zuerst eine Änderung des Tagungsplans bekanntzugeben: Krankheitsbedingt musste der Referent Dr. Dr. Joachim Kahl absagen, so dass als erster Programmpunkt eine filmische Biographie Paul Johann Anselm Feuerbachs, des Vaters des Philosophen, die Teilnehmer auf die Zeit und Bedingungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts einstimmte.

Der 1775 in Hainichen bei Jena geborene und in Frankfurt aufgewachsene P.J.A. Feuerbach begann 1792 in Jena ein Studium der Rechte, wechselte aber bald zur Philosophie, welche seine große Leidenschaft war. Früh zeigte er großen Ehrgeiz und großes Sendungsbewusstsein: Er wollte in der Welt etwas bewirken und sich einen großen Namen schaffen. Von einer sich abzeichnenden Familiengründung gezwungen, wechselte er wieder zur Jurisprudenz als Brotberuf. Er wurde in der Folge zum einflussreichsten Rechtsgelehrten seiner Zeit, Reformator des bayerischen Strafrechts und Verfasser eines Strafgesetzbuchs, das zum Vorbild für viele Staaten in Europa wurde. Spätes öffentliches Aufsehen erregte er mit der Inobhutnahme des Findlings Kaspar Hauser und seiner Darstellung des Falles. 1833 verstarb Paul Johann Anselm Feuerbach in Frankfurt, auf dem Weg zu einer Kur.


Helmut Fink, Dr. Alfred Kröner, Ulrike Ackermann-Hajek, Prof. Dr. Hans-Martin Sass

Im ersten Referat des Tages stellte Dr. Alfred Kröner die Beziehungen Ludwig Feuerbachs zur Nürnberger Bürgerschaft vor. Nachdem zunächst die eher losen Verbindungen Ludwig Feuerbachs nach Nürnberg dargestellt wurden (Mutter, Schwestern und Bruder Friedrich wohnten seit 1834 in Nürnberg) und seine Verbundenheit mit seiner Naturklause in Bruckberg nochmals betont worden war, ging es um seine Verbindungen zu den Bürgern der 1860 61.500 Einwohner zählenden Industriestadt Nürnberg. Diese bestanden hauptsächlich zu seinem Hausarzt, dem Bibliothekar des Germanischen Museums und dem Industriellen Theodor von Cramer-Klett. Auch in einigen Vereinen, wie der Naturhistorischen Gesellschaft und dem Bürgerverein ließ sich eine Mitgliedschaft nachweisen. Strittig blieb der Punkt von Ludwig Feuerbachs Verbindung zu den Arbeitervereinen. Nach einer kurzen Vorstellung einiger von Feuerbach gern besuchter Gasthäuser kam Dr. Kröner zu dem Schluss, dass der Philosoph wohl doch ganz gut in Nürnberg gelebt hatte, wenn er auch im Tagebuchkommentar den Abschluss seines Mietvertrags als „Unterzeichnung des Todesurteils“ bezeichnete. Er hatte vielfältige Sozialkontakte, stellte hier den Band 10 seiner Gesamtwerkausgabe fertig (1866) und seine glanzvolle Beerdigung 1872 zeigte ihn als „geachtete Größe“.

Im letzten Referat des Vormittags befasste sich Ulrike Ackermann-Hajek schwerpunktmäßig mit einer Brieffreundschaft Ludwig Feuerbachs: Konrad Deublers Briefwechsel mit Ludwig Feuerbach, dessen Ehefrau und dessen Tochter. Der Vortrag informierte zunächst das Publikum darüber, dass die LFG den gesamten vorhandenen Briefwechsel von der Österreichischen Nationalbibliothek 2015 in gescannter Form erworben hat. Ziel dieses Beitrags war es nun, den Veröffentlichungsstand des Briefwechsels zu zeigen, Konrad Deubler kurz vorzustellen und seine Verbindung zu und Bedeutung für Ludwig Feuerbach und dessen Familie darzulegen.

Zunächst ging es also um den Veröffentlichungsstand. In den Scans sind 21 Briefe von Konrad Deubler an Ludwig Feuerbach und 17 von Ludwig an K. Deubler enthalten. In die Gesamtausgabe der Werke Ludwig Feuerbachs von Prof. Werner Schuffenhauer sind davon insgesamt 19 aufgenommen. Von den 18 Briefen des „Bauernphilosophen“ an die Frauen und von den 35 Karten und Briefen Leonores und 5 Briefen Berthas ist nur ein kleiner Teil in Band 22 veröffentlicht.

Dann wurde eine kurze Biographie des „Bauernphilosophen“ Konrad Deubler vorgestellt, ergänzt durch Zitate aus Briefen zu besonderen Ereignissen. Konrad Deubler lebte von 1814 bis 1884 in Bad Goisern im Salzkammergut. Er war ursprünglich Müller von Beruf, später auch Gastwirt. Er setzte sich mit aufklärerischen und religionskritischen Schriften auseinander und verbreitete seine Erkenntnisse in seiner Umgebung. Deshalb geriet er 1853 mit dem Gesetz in Konflikt, wurde inhaftiert und verbannt. Nach seiner Freilassung wollte er u.a. Ludwig Feuerbach in Rechenberg besuchen, traf den Philosophen aber nicht an. Daraufhin begann der Briefwechsel, der mit dem letzten Brief Feuerbachs von 1871 und dem letzten Deublers an Feuerbach vom Januar 1872, die im Originalscan gezeigt und auszugsweise dem Publikum vorgetragen wurden, endete. Der eigenständige Briefwechsel von Bertha und Leonore Feuerbach mit Konrad Deubler wurde noch an fünf Beispielen verdeutlicht.

Als Fazit bewertete die Referentin den Erwerb der Scans des Briefwechsel als mehrfach nützlich: Zum einen werden editorische Besonderheiten der Gesamtwerke-Ausgabe deutlich und zum anderen, dass die geistige und emotionale Nähe zu Ludwig Feuerbach das Band war, das Leonore Feuerbach und Karl Deubler verband – neben gegenseitiger Hochschätzung, die auch die Mutter Leonores, Bertha Feuerbach miteinschloss.


Im Nachbarschaftshaus Gostenhof war auch für das leibliche Wohl gut gesorgt.

Nach der Mittagspause setzte Prof. Dr. Hans-Martin Sass das Seminar fort mit dem Thema: Der Dialog zwischen Ich und Du – Reform der Philosophie. Bio-ethische, bio-kulturelle und bio-politische Betrachtungen zur unvollendeten Reform von Ethik und Kultur des integrierten Bios. Prof. Sass wählte als Ausgangspunkt den Feuerbach-Satz: „Alle Wissenschaften müssen sich auf die Natur gründen“ sowie dessen Anspruch einer Reformation der Philosophie, sodass sich Feuerbach insoweit selbst als „Luther II“ bezeichnete. Denn mit seinem Satz „Wahrheit ist die Totalität des menschlichen Lebens“ geht Feuerbach über die Grenzen der Aufklärung hinaus, die das autonome Individuum zum Ziel hatte.

Den nächsten Schwerpunkt bildeten acht Kompetenzen und Kapazitäten des Bios generell, die sich auch in Geschichte und Kultur der menschlichen Spezies nachweisen ließen, nämlich Kommunikation und Kooperation, Kompetenz und Konkurrenz, Kontemplation und Kalkulation, Konstruktion und Kultivierung. Diese acht Punkte bestimmten auch die Realität des menschlichen Lebens. Es wäre aber an der Zeit, sich auf neue Werte im Umgang mit der Natur zu einigen – oder sich auf alte, in allen Kulturen „all over the world“ schon tradierte wieder zu besinnen.

Deshalb müsse der Kategorische Imperativ Kants erweitert werden zum bioethischen Imperativ Fritz Jahrs: „Achte jedes Lebewesen grundsätzlich als Selbstzweck.“ Außerdem sollten die denkenden Menschen Feuerbachs neuen Kategorischen Imperativ nicht vergessen: „Wolle nicht Philosoph sein im Unterschied vom Menschen, sei nichts weiter als ein denkender Mensch.“

Das letzte Kapitel befasste sich mit „Einheit in Gemeinschaft“. Außer im großen Netzwerk des Bios stecke jeder Mensch auch noch in Gemeinschaften. Das könnten geographische Gemeinschaften sein oder liquide Gemeinschaften (an Medien oder Vorstellungen gebundene). Beide Arten gehörten immer zusammen. Das untermauernde Feuerbachzitat lautete: „Das Wesen des Menschen ist nur in der Einheit in der Gemeinschaft, in der Einheit des Menschen mit dem Menschen enthalten – eine Einheit, die sich aber nur auf die Realität des Unterschieds von Ich und Du stützt“.

Den Abschluss bildete das Gedicht von Carl Maria Feuerbach, Nachkomme von Ludwig Boos, dem unehelichen Sohn L. Feuerbachs, aus Neustadt/Aisch, mit dem Titel „Stundenschlag der Ewigkeit“.

Die PowerPointRepräsentation zu diesem Vortrag können Sie hier einsehen.


Zum Abschluss des Seminartages hatte Helmut Walther unter dem Titel „Ich und Du“ – Ludwig Feuerbach und Martin Buber ein Doppelreferat übernommen. Im ersten Teil wurde zunächst die Kritik von F.A. Lange an Feuerbachs Philosophie vorgestellt, der – wenn auch eher spöttisch – diesen als Erfinder des „Tuismus“ bezeichnet hatte. Unter Vorstellung diverser Feuerbach-Zitate insbesondere aus den Grundsätzen der Philosophie der Zukunft wurde aufgezeigt, dass Lange jedenfalls diesen Neuansatz Feuerbachs durchaus richtig gekennzeichnet hatte. Das bedeutet zum einen in funktionell-objektiver Hinsicht: „Der andere ist mein Du – ob dies gleich wechselseitig ist –, mein alter ego, der mir gegenständliche Mensch, mein aufgeschlossenes Innere – das sich selbst sehende Auge. An dem andern habe ich erst das Bewußtsein der Menschheit“, zum andern aber in existentieller Hinsicht: „Die Moral kann nicht aus dem bloßen Ich oder der bloßen Vernunft ohne die Sinne, sie kann nur aus der Verbindung von Ich und Du, welches im Gegensatze zu dem sich denkenden Ich nur durch die Sinne gegeben ist, ... abgeleitet und erklärt werden. Dieses andere, dieser Bestimmungsgrund des Ichs zur Pflicht ist aber eben der Glückseligkeitstrieb des Du.“


Helmut Walther bei seinem Feuerbach-Buber-Vortrag

Im zweiten Teil wurde zunächst ein kurzer Überblick über das Leben und Werk von Martin Buber gegeben einschließlich eines kurzen Filmausschnitts, um dessen Persönlichkeit näher zu veranschaulichen. Sodann wurden die wesentlichen Zitate aus dessen wichtigstem Werk Ich und Du vorgestellt, das sich in drei Teile einteilen lasse: Ich-Du(-Welt), Ich-Es(-Welt), Ich-Gott. In jedem Teil stehe eine andere Form von Beziehung im Fokus: die eigentliche Beziehung – die objektive Erfahrungswelt – die immanent-transzendierende (und Ich-Du wie Ich-Es umhüllende) Gottesbeziehung. Für die Bedeutung der Ich-Du-Beziehung berufe sich Buber ausdrücklich auf Feuerbach, den er in seinen Schriften einerseits als wichtigsten Urheber dieser Denkrichtung bezeichne, diesen andererseits jedoch auf Basis seiner eigenen jüdisch-religiösen Rückbindung kritisiere und Feuerbach „schlechte Metaphysik“ vorhalte – was der Referent wiederum kritisierte: Eine solch problematische und teilweise weltfremd-idealistische Metaphysik treffe eher für Buber selbst zu. Dies hätten auch bereits befreundete Zeitgenossen Buber vorgehalten, wie mittels diverser Zitate aufgewiesen wurde.

Richtig jedoch sei in jedem Falle bei Feuerbach wie bei Buber, dass in diesem Zusammenwirken von „Ich-Du-Wir“ der Mensch als Individuum wie die Menschheit insgesamt sich „über sich hinaus“ verhalten und wachsen könne, und dies eben tatsächlich nur im dialogischen Prozess der unterschiedlichen Individuen.


Der Seminarraum war auch diesmal wieder gut gefüllt.

Bericht: Ulrike Ackermann-Hajek/Helmut Walther
Fotos: Helmut Walther


Artikel des LFG-Vorsitzenden Helmut Fink
in der Zeitschrift Regiomontanusbote 4/2017 S. 23-24 unter dem Titel: "Wer war Ludwig Feuerbach?"

Den Artikel können Sie mit diesem Link aufrufen.

Am 2.11.2017 referierte Helmut Fink auf Einladung der gbs Hamburg über Ludwig Feuerbachs Religionskritik, wir können Ihnen mit diesem Link einen Überblick des Referats mit verschiedenen Originalzitaten Feuerbachs zur Verfügung stellen.

Demnächst besteht am 16. November 2017 um 19:30 Uhr die Gelegenheit, Leben und Werk Ludwig Feuerbachs in einem öffentlichen Abendvortrag von Helmut Fink auf der Sternwarte Nürnberg am Rechenberg kennenzulernen und die Wirkung und Aktualität von Ludwig Feuerbachs Denken zu diskutieren.




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Letzte Aktualisierung der Seite: 03.11.2016


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